Wohnraumanpassung - eine Alternative zu Hause zu bleiben
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Die Wohnraumanpassung soll helfen, in den eignen "vier Wänden" alt zu werden.

Unter Wohnraumanpassung versteht man Maßnahmen von Veränderungen in Wohnräumen im Sinne einer möglichst barrierenfreien Gestaltung.

Dabei geht es insbesondere um die Beseitigung von vertikalen (Treppen, Schwellen), horizontalen (Türbreiten) und räumlichen (Bewegungsflächen) Barrieren und Hindernissen mit dem Ziel, alten, kranken und behinderten Menschen ein unterstützendes und körpergerechtes Lebensumfeld zu ermöglichen. Die möglichen Maßnahmen sind außerordentlich vielfältig und reichen von der Montage eines Haltegriffes an der Badewanne, über die Installation einer bodengleichen Dusche bis zur Vergrößerung von Türbreiten.

Die Pflegeversicherung gewährt finanzielle Zuschüsse für Wohnraumanpassungen.
Dafür muß eine der folgenden Kriterien erfüllt sein:

  • Die Wohnraumanpassung ermöglicht überhaupt erst eine häusliche Pflege.
  • Die häusliche Pflege wird erheblich erleichtert und eine Überforderung des Pflegebedürftigen oder pflegenden Angehörigen wird verhindert.
  • Es wird eine möglichst selbständige Lebensführung wiederhergestellt.
Bei Wohnraumanpassungen handelt es sich nicht nur um Maßnahmen, die mit wesentlichen Eingriffen in die Bausubstanz verbunden sind. Wohnraumanpassungen sind auch der Ein- und Umbau von Mobiliar, das entsprechend den Erfordernissen der Pflegesituation individuell hergestellt oder umgestaltet wird.
Die Pflegekassen können im Rahmen ihres Ermessens Zuschüsse bis zu einem Betrag von 2.557,-€ je Maßnahme gewähren.

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